Tee und Gesundheit

Zeitumstellung? Mit Tees gegen den Herbstblues

Zeitumstellung… sollte die nicht abgeschafft werden? Hier ein kurzer Überblick über den aktuellen Stand: 2018 gab es eine Online-Abstimmung für alle EU-Bürger über die Abschaffung der Zeitumstellung: Eine Mehrheit von über 80 Prozent befürwortete diese und anfangs hieß es, dass die Abschaffung schon 2019 umgesetzt werden sollte. Doch ganz so einfach läuft es leider doch nicht… daher hat das EU-Parlament Ende März 2019 entschieden, das Vorhaben auf 2021 zu vertagen. Bis dahin sollen die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten, jeder für sich, entscheiden, ob sie die Winter- oder lieber die Sommerzeit dauerhaft behalten wollen. Im März 2021 wird dann voraussichtlich zum letzten Mal die Uhr auf die Sommerzeit vorgestellt. Für die Länder, die sich für eine dauerhafte Winterzeit entscheiden, gibt es die letzte Zeitumstellung im Oktober 2021.

Wenn der Körper bei der Zeitumstellung aus dem Takt kommt

Doch erstmal bedeutet dies, dass wir noch mindestens diesen und nächsten Herbst eine Zeitumstellung vor uns haben, die bei vielen den Biorhythmus wieder ganz schön durcheinander wirbeln wird. Laut einer Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit leiden 27% der Erwachsenen unter den Folgen der Zeitumstellung und klagen über Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Ein- oder Durchschlafstörungen – von den Kindern ganz zu schweigen. Gerade diese medizinischen Folgen waren ein Grund für viele EU-Bürger, für eine Abschaffung der Zeitumstellung zu stimmen.

Die Ursachen dieser Symptome – obwohl es sich doch „nur“ um eine einzige Stunde handelt – kommen daher, dass unsere innere Uhr nicht nur den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert, sondern auch an anderen Körperfunktionen beteiligt ist: Stoffwechsel, Hormonproduktion, Kreislauf und Blutdruck sind nur einige der Prozesse, die davon betroffen sind.

Natürliche Hilfe gegen Schlaf- und Verdauungs-Probleme

– beruhigende Tees & feste Zu-Bett-Geh-Zeiten

Tees mit Heilkräutern wie Lavendel, Melisse oder Fenchel können das Ein- und Durchschlafen erleichtern und für ein angenehmes Bauchgefühl sorgen. Denn gerade Personen mit empfindlicher Verdauung leiden besonders heftig unter der Zeitverschiebung.
Bei einem diagnostizierten Mangel an Nährstoffen können Nahrungsergänzungsmittel wie Zink oder Magnesium helfen, die dunkle Herbstzeit besser zu überstehen. Auch Tageslichtlampen unterstützen viele Menschen während der Winterzeit mit ihrem angenehmen Licht und sorgen für gute Laune und eine bessere Konzentration. Für einen fitten Start in den Tag sind Wechselduschen optimal – am besten mit Duschgels, die stimulierende ätherische Öle enthalten.

Empfindliche Menschen sollten im Herbst besonders gut für sich sorgen:
• Auf eine vitaminreiche und ausgewogene Ernährung achten
• Tägliche Bewegung im Freien, und sei es nur ein Spaziergang in der Mittagspause
• Erholsame Tee-Pausen während der Arbeit
• Nicht zu spät ins Bett gehen, damit der Körper sich nachts regenerieren kann
Text: medicalpress

Bei Durchfall viel Tee trinken

Kennzeichnend für eine Durchfallerkrankung ist ein erhöhter Flüssigkeitsgehalt des Darminhalts sowie eine verkürzte Darmpassagezeit. Die Ursachen hierfür sind zahlreich: Viren, Bakterien, Stress oder unbekömmliche Nahrung können den Darm ordentlich durcheinanderbringen. Bei jeder Durchfallerkrankung ist es besonders wichtig, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, am besten mit stillem Wasser oder Kräutertees. Unterstützend wirken pflanzliche Arzeitees aus der Apotheke, zum Beispiel Tee mit Odermennigkraut.

Bewährte Wirkung des Odermennigkraut

Als Arzneitee getrunken, kommt das Odermennigkraut – zum Beispiel im Durchfalltee N von Sidroga – schon lange bei Magen- und Darmbeschwerden zum Einsatz. Hier entfalten die während der Blüte gesammelten und getrockneten Sprossen der Pflanze ihre Wirkung. Die enthaltenen Gerbstoffe wirken in der Darmschleimhaut: Sie verdichten sie, wodurch die Durchfall-Erreger es schwerer haben, einzudringen und weniger Wasser und wertvolle Nährstoffe verloren gehen.
Sidroga Durchfalltee N
4,45 € (UVP)
Nur in der Apotheke erhältlich.

Bei Durchfall braucht der Körper besonders viel Flüssigkeit

Foto: Sidroga
Sidroga® Durchfalltee N: Wirkstoff: Odermennigkraut. Anwendungsgebiete: pflanzliches Magen-Darm-Mittel bei leichten unspezifischen, akuten Durchfallerkrankungen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Sidroga GfGmbH, 56119 Bad Ems

Heuschnupfenzeit: Allergiker sollten bei Tee aufpassen

Menschen mit einer Pollenallergie reagieren unter Umständen auch auf manche Arzneitees allergisch. Das passiert vor allem dann, wenn das Heilkraut und der Auslöser der Pollenallergie aus derselben Pflanzenfamilie stammen, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt. Wer auf Beifuß Probleme bekommt, muss zum Beispiel bei Kamillentee aufpassen, da beide Pflanzen zu den Korbblütlern gehören.
Wer merkt, dass Tees allergische Beschwerden verursachen, sollte auf alle Fälle auf das Getränk verzichten, weil Reaktionen mit jedem Kontakt heftiger ausfallen können – bis hin zu Asthma oder einem allergischen Schock. Apotheker können Betroffenen häufig eine Alternative empfehlen, die mit dem Auslöser der Allergie nicht verwandt ist.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 5/2018 B

Grüner Tee als Alternative

Wer unter Allergien leidet, kann als Alternative zu Kräutertees auf Grüntee zurückgreifen. Die im grünen Tee enthaltenen Catechine können anti-allergisch wirken. Catechine zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Sie werden aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung sehr geschätzt. Die Sorte Benifuuki enthält von allen Grünteesorten den größten Anteil an speziellen Bitterstoffen. Er kann bei Allergien, Heuschnupfen oder Neurodermitis unterstützend getrunken werden. Im Zweifelsfall sollten Allergiker sich in der Apotheke oder vom Arzt beraten lassen.

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Autsch Sonnenbrand – Schwarzer Tee kann Linderung verschaffen

Wer sich zu lange ungeschützt in der Sonne aufhält, riskiert einen Sonnenbrand. Wohl jeder hatte schon einmal eine gereizte Haut durch zu viel Sonne. Am besten ist es natürlich, den Sonnenbrand zu vermeiden. Wenn es einen doch mal erwischt hat, können kühle Umschläge mit schwarzem Tee helfen. Die im schwarzen Tee enthaltende Gerbsäure beruhigt die Haut und kann kleinere oberflächliche Blutgefäße, die verletzt sind, verschließen. Generell gilt bei Sonnenbrand, Sonne meiden und die betroffenen Stellen so gut wie möglich kühlen. Sind Blasen auf der Haut und kommt es zudem zu Kopfschmerzen oder Übelkeit nach dem Sonnenbad am besten einen Arzt aufsuchen.

Begünstigen Energy-Drinks Herzrhythmusstörungen?

Energy-Drinks sind beliebt, versprechen sie doch eine rasche Steigerung des eigenen Energielevels. Bei Menschen, die am Long-QT-Syndrom (LQTS) leiden, können koffeinhaltige Energy-Drinks jedoch zu schwerwiegenden kardialen Ereignissen führen und im schlimmsten Fall sogar einen plötzlichen Herzstillstand auslösen.

Long-QT-Syndrom – was ist das?

Beim Long-QT-Syndrom handelt es sich um eine seltene, lebensbedrohliche Krankheit, die bei ansonsten herzgesunden Menschen zum plötzlichen Herztod führen kann. Dabei kommt es zum anfallsweise auftretenden Herzrasen, welches seinerseits zu Schwindelattacken, plötzlicher Bewusstlosigkeit und im schlimmsten Fall sogar zum plötzlichen Herzstillstand durch Kammerflimmern führen kann. Als Ursache gelten geringfügige Abweichungen im Ablauf der elektrischen Signalübermittlung in den Zellen des Herzmuskels. Bekannt werden Vorfälle dieser Art häufig im Rahmen plötzlicher Todesfälle bei gesunden Menschen bei Sportveranstaltungen. Angeborene Long-QT-Syndrome treten mit einer Häufigkeit von 1:5.000 bis 1:15.000 auf.

Risikofreies Aufputschen mit Energy Drinks?
Risikofreies Aufputschen mit Energy Drinks?

Energieschub aus der Dose

Die Autoren einer Studie, die im International Journal of Cardiology veröffentlicht wurde, fanden heraus, dass selbst geringe Mengen von Energy-Drinks bereits Veränderungen verursachen können, die zu potenziell lebensbedrohlichen Arrhythmien führen können. Die Wissenschaftler der University of Sydney rufen insbesondere junge Menschen zur Vorsicht auf, die eventuell keinerlei Kenntnis eines angeborenen LQTS haben.
Prof. Christopher Semsarian von der University of Sydney hat das potenzielle Risiko von Energy-Drinks auf das Herz-Kreislaufsystem junger Erwachsener erkannt: „Jugendliche und junge Erwachsene gehören zu den Personen, die am meisten gefährdet sind“, so der Wissenschaftler. „Sie repräsentierten die Bevölkerungsgruppe, unter der diese Getränke am stärksten vermarktet werden“, so Semsarian weiter. „Weil diese Getränke bei allen Altersklassen beliebt sind, ist es wichtig, ihre Effekte auf das Herz-Kreislauf-System besser zu untersuchen.“

Aus dem Takt?

Bereits frühere Studien haben die hämodynamischen Auswirkungen von Energy-Drinks auf junge Erwachsene untersucht. Die Ergebnisse zeigten einen Anstieg des Blutdrucks, nicht aber der Herzfrequenz. Die australische Studie hingegen ist so ausgelegt, dass sie die Auswirkungen auf Menschen untersucht, die an einer genetisch bedingten Herzrhythmusstörung leiden. Gleichzeitig sollten irgendwelche identifizierbaren kardiovaskulären Effekte der Inhaltsstoffe im Hinblick auf den Blutspiegel analysiert werden. Dabei wurden 24 Betroffene im Alter zwischen 16 und 50 Jahre mit angeborenem Long-QT-Syndrom über einen Zeitraum von zwei Jahren untersucht. Nach dem Konsum der Energy-Drinks konnte eine Erhöhung des Blutdrucks um rund zehn Prozent beobachtet werden, manche Studienteilnehmer wiesen darüber hinaus gefährliche Veränderungen im EKG auf. Drei Patienten zeigten eine gefährliche Verlängerung des QT-Intervalls, zwei von ihnen zudem einen hohen Blutdruck. All diese Personen hatten jedoch eine dokumentierte Familiengeschichte, in der es Vorfälle von plötzlichem Herztod gab. „Einzelne Patienten können ein höheres Risiko aufweisen“, erklärt Semsarian.

Quelle: medicalpress.de
Foto, Mann im Karohemd: Fotalia.com/YakobchukOlena

Tee als Hausmittel gegen Zahnfleischentzündungen

Eine winzige Verletzung im Zahnfleisch kann schon ausreichen, dass das Zahnfleisch sich entzündet. Mangelnde Hygiene muss längst nicht immer dahinterstecken. Die Symptome sind allemal unangenehm. Das Zahnfleisch ist gerötet und geschwollen. Die entzündete Stelle schmerzt ganz schön, so dass der Betroffene kaum noch kauen oder Zähne putzen kann. Dazu können Blutungen oder Mundgeruch auftreten. Heilt die Entzündung nach einigen Tagen nicht ab, sollten Betroffene einen Zahnarzt aufsuchen. Wird eine Zahnfleischentzündung nicht behandelt, können im schlimmsten Fall Zahnfleischrückgang oder Zahnverlust drohen. Zum Glück gibt es einfache Hausmittel wie bestimmte Tees, die schnell Abhilfe schaffen können.

Kamillentee gegen Zahnfleischbeschwerden

Wer öfter unter Zahnfleischproblemen leidet, tut gut daran, einen Vorrat an Kamillentee zuhause zu haben (am besten in Bio-Qualität). Ist das Zahnfleisch entzündet, empfiehlt es sich, mehrmals am Tag mit lauwarmen Kamillentee zu spülen. Die Kamille hat eine desinfizierende und beruhigende Wirkung auf das Zahnfleisch. Alternativ können Betroffene einen lauwarmen Beutel auf die schmerzende Stelle legen und einige Minuten einwirken lassen.

Nicht nur lecker, sondern auch gut fürs Zahnfleisch
Nicht nur lecker, sondern auch gut fürs Zahnfleisch

Foto: Fotalia.com/Udra11

Schwarzer Tee fürs Zahnfleisch

Schwarzer Tee kann ebenfalls Zahnfleischentzündungen lindern. Am besten einen Beutel frisch aufbrühen, etwas ziehen und abkühlen lassen und dann auf die schmerzende Stelle legen. Schwarzer Tee enthält Tannin, das für den herben Geschmack sorgt, aber auch beruhigend wirkt. Diese Gerbsäure kann kleine Blutgefäße, die oberflächlich verletzt sind, verschließen.

Salbeitee fürs Zahnfleisch

Aus der traditionellen Pflanzenheilkunde ist Salbei heute nicht mehr wegzudenken. In vielen Hausapotheken ist Salbeitee deshalb ein Dauergast. Dabei überzeugt das Heilkraut mit seinen vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten. Bei Heiserkeit, Halsschmerzen und Zahnfleischentzündungen entfaltet er als Gurgel- und Spüllösung seine entzündungshemmende Wirkung und lindert die Beschwerden auf natürliche Weise.

Nach Fast Food jetzt Fat Drinks?

Bubble Tea, das neue Kultgetränk, birgt hohe Risiken für die Gesundheit von Jugendlichen
Früher war es die Cola, die man den Kindern verboten hat zu trinken. Heute müssen sich die Eltern über ein neues Getränk, das die Großstädte Deutschlands seit zirka zwei Jahren erobert, Sorgen machen. Das knallig–bunte Teegetränk heißt „Bubble Tea“ und kommt ursprünglich aus Taiwan. In asiatischen Ländern hat sich der Drink schon länger etabliert und wird ähnlich oft wie Kaffee in Europa konsumiert.

Der traditionelle Bubble Tea besteht aus leicht gesüßtem Schwarztee und Milch, die schaumig geschüttelt werden. Das Besondere sind die beigefügten gummiartigen und beinahe geschmacksneutralen Kügelchen, die „Tapioka-Perlen“. Sie werden in Asien traditionell für Nachspeisen verwendet und bestehen aus der Stärke der Maniokwurzel. Damit sie die richtige Konsistenz gewinnen, müssen sie rund eine halbe Stunde gekocht und dann abgeschreckt werden. Typischerweise haben sie eine dunkle Farbe. Sie kommen meist aus Taiwan oder China und nicht immer halten sich alle an die strengen EU-Lebensmittelvorschriften. Andere der bunten Kügelchen bestehen aus buntem Fruchtsaft, oder aber nur aus eingefärbtem Sirup und schmecken zum Beispiel nach Mango oder Erdbeere und platzen, wenn man drauf beißt.

Viele viele bunte Kügelchen … gar nicht so harmlos!

Die hippen schwimmenden Kügelchen im Tee gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen und vielen bunten Farben. Kondensmilch, Joghurtpulver, Zucker oder Fructose und Sirup machen den Tee jedoch zu einer echten Kalorienbombe. Ein großer Plastikbecher Bubble Tea hat laut Ernährungsexperten circa 400 – 500 Kalorien, ein großer Milchkaffe mit extrasüßen Perlen sogar bis zu 800 Kalorien. „Allein mit einem Becher Bubble Tea bringt man es locker auf ein Drittel des Energiebedarfs für den ganzen Tag“, erklärt Ernährungsexperte Sven-David Müller. Darüber hinaus werden jede Menge künstliche Farbstoffe zugesetzt, um die knallig-bunten, „fröhlichen“ Farben zu erzielen – also nichts für öko-bewusste Verbraucher.

Bubble Tea, so bunt und doch nicht immer gesund.
Bubble Tea, so bunt und doch nicht immer gesund.

Die Vielfalt an Sorten und der optische Reiz der farblichen Flüssigkeit ist jedoch gezielt auf Jugendliche und Kinder ausgerichtet. Süß, erfrischend und „cool“ wird das Getränk immer beliebter und vor manchen Geschäften bilden sich lange Schlangen. Die Gesundheitsexperten warnen aber noch vor weiteren Risiken und Gefahren des klebrigen Modegetränks. Die Kügelchen werden zum Trinken durch dicke Strohhalme gesaugt und könnten, wenn dies mit zu viel Druck passiert auch mal unbeabsichtigt in der Lunge landen. Dieses Risiko kann vor allem kleinere Kinder betreffen und bei ihnen könnte das dann zu einer Lungenentzündung oder sogar zu einem Lungenkollaps führen. Damit ist klar, dass der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte zu Recht fordert, dass auf Bechern und Verpackungen entsprechende Warnhinweise angebracht werden.

Quelle: medicalpress.de
Foto: Nico Westermann / teabubble.de

Blasen-Nieren-Spültee gegen Harnwegsinfekte

Häufiger Harndrang, brennende Schmerzen beim Wasserlassen und das Gefühl, ständig auf die Toilette zu müssen sind die typischen Symptome einer Harnwegsinfektion. Rund acht Millionen Deutsche, vorzugsweise Frauen, leiden jährlich daran. In den meisten Fällen sind Bakterien aus dem Darm die Auslöser, die durch eine Schmierinfektion in den Harntrakt verschleppt werden. Ist das Immunsystem dann nicht stark genug, ist eine Entzündung vorprogrammiert.

Was tun im Akutfall

Hat es die Blase erwischt ist es wichtig, möglichst viel zu trinken, um die Keime auszuspülen. Neben stillem Wasser kann vor allem ein spezieller Tee – wie Blasen-Nieren-Spültee aus der Apotheke – helfen. Seine Heilpflanzen-Kombination fördert die Harnausscheidung, verdünnt den Urin und schwemmt die Keime aus.

Illustration der Harnwege

Der Blick ins Innere

Die Niere (1) und die dazugehörenden ableitenden Harnwege mit Harnleiter (2), Harnblase (3) und Harnröhre (4) werden oft auch als Harntrakt bezeichnet. Die Aufgabe dieser Organe ist – allgemein dargestellt – die Filtration und Reinigung des Blutes und die Speicherung und Ausscheidung des Harns. Von der Niere werden außerdem lebenswichtige Mineralsalze rückresorbiert und zurück in den Stoffwechselkreislauf gebracht.

Sidroga® Blasen-Nieren-Spültee ist exklusiv in Apotheken erhältlich.
20 Beutel kosten 4,25 € (UVP)
Anwendungsgebiete: traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Durchspülung der ableitenden Harnwege als unterstützende Behandlung bei leichteren Harnwegsbeschwerden und zur Verminderung der Ablagerung von Nierengrieß ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Quelle: Sidroga GfGmbH, 56119 Bad Ems.

Erkältung im Anmarsch? Mit Thymian-Tee Beschwerden lindern

Was mit einem Kratzen im Hals beginnt, kann sich innerhalb kurzer Zeit in eine handfeste Erkältung verwandeln. Jetzt ist es höchste Zeit für einen guten Erkältungstee. Oft bewährt sich Thymian-Tee aus der Apotheke, zum Beispiel in loser Form von H&S. Der milde Tee mit dem unvergleichlich würzigem Aroma des Thymians ist für seine Wirksamkeit bei grippalen Infekten bekannt. Thymian steigert die Bronchialsekretion und fördert das Abhusten, während die ätherischen Öle sich wohltuend auf die Atmungsorgane auswirken und darüber hinaus antibakterielle, beruhigende, entzündungshemmende und schleimlösende Eigenschaften haben. Die Symptome der Erkältung klingen ab und die Genesung kann schneller voranschreiten.
Zusammensetzung: Thymian (Thymi herba) 80 g.

Thymian-Tee
Thymian-Tee

Unverbindliche Preisempfehlung: 3,65 Euro
Foto: Hersteller

Fasten mit Jute

Leider ist immer weniger Menschen bewusst, dass unsere Ernährung ein wichtiger Baustein für unser Wohlbefinden ist. Eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung kann das Risiko, gesundheitliche Probleme zu bekommen, eindämmem: allen voran natürlich das Übergewicht.
Regelmäßiges Fasten oder auch einfach für einen definierten Zeitraum besonders auf seine Ernährung zu achten, kann oft Wunder wirken gegen erste Anzeichen von Übergewicht, Unwohlsein und Niedergeschlagenheit.
Eine hervorragende Möglichkeit, die eigene Ernährung für 14-Tage mal wieder in den Vordergrund zu stellen, ist die 14-Tage Jute-Kur. Im Mittelpunkt hierbei steht ein ganz besonderer Fastentee: der Jute-Tee, ein basischer Kräutertee aus den schonend getrockneten Blättern der Jutepflanze.

Vor allem die sekundären Pflanzeninhaltsstoffe wie Flavonoide und Phenole (Bitterstoffe) machen Juteblätter zu einem äußerst wertvollen Lebensmittel. Bei der Teekur mit Jute-Tee sollte man täglich mindestens zwei Tassen Jute-Tee zu sich nehmen. Besonders wichtig ist hierbei, den Tee immer morgens und abends vor den Mahlzeiten zu trinken. So wird sichergestellt, dass die Inhaltsstoffe der Juteblätter frühzeitig beginnen zu wirken: Die appetitzügelnde Wirkung hat gleichzeitig den Effekt, dass der Appetit den Tag über reduziert ist, was in Folge der 14-Tage Jute-Kur zu einer Gewichtsabnahme führen kann. Da der Jute-Tee kein Koffein enthält, kann er bedenkenlos auch abends getrunken werden. Zudem wirkt die Mineralstoffkomposition der Blätter basisch auf den Körper und kann so vor einer Übersäuerung schützen.
Weitere Informationen zur Jute-Kur finden Sie unter www.jute-kur.de

Jute-Tee ist bekömmlich und basisch.

Foto: Hersteller

Heilpflanze des Jahres: Andorn

Ein wenig in Vergessenheit geraten ist sie. Andorn die Heilpflanze des Jahres 2018. Dabei hat diese Pflanze ganz schön Power, wenn es um Erkältungen oder Verdauungsprobleme geht. Umso mehr freuen wir uns, dass die Universität Würzburg Andorn nun zur Heilpflanze des Jahres 2018 gekürt hat.

Die Kraft der Bitterstoffe

„Für die Wahl des Andorns zur Arzneipflanze des Jahres 2018 war die historische Bedeutung der Pflanze mit ausschlaggebend“, erklärt Medizinhistoriker Dr. Johannes Mayer vom Studienkreis. Von der Antike bis weit in die Neuzeit habe der Andorn zu den beliebtesten Heilpflanzen in Europa gehört. Das Geheimnis liegt in den Bitterstoffen, die in der Pflanze enthalten sind. Der Mensch besitzt 25 verschiedene „Bitter-Rezeptoren“, die sich unter anderem auf der Zunge, im Mund und Rachen, aber auch auf glatten Muskelzellen des Bronchialsystems befinden. Werden die Rezeptoren dort aktiviert, führt das zur Erweiterung von verengten Bronchien und damit zu einer verbesserten Sauerstoffaufnahme und erleichterten Schleimentfernung. Eine Studie aus den USA weise außerdem darauf hin, dass die gezielte Stimulation der Rezeptoren mit Bitterstoffen das Immunsystem stärken könne, so die Universität Würzburg. Die Bitterstoffe helfen zudem der Verdauung, da sie die Magensäureproduktion anregen. Deshalb kann ein Tee aus der Andorn-Pflanze gut bei Appetitlosigkeit oder Völlegefühl aufgebrüht werden. Bei akuten Beschwerden sollte man drei bis fünf Tassen Andorntee trinken. Schwangere oder Patienten mit Herzrhythmusstörungen sollten auf Andorn verzichten. Kräuterexperten raten von einer dauerhaften Einnahme ab.

Andorn wächst häufig am Wegesrand

Da Andorn manchmal am Wegesrand (vor allem an Hecken und Zäunen) wächst, können Kräutersammler diese Pflanze selbst suchen und pflücken. Ernten lässt sich der Andorn, sobald sich die Blüten voll entfaltet haben. Die Blütezeit beginnt im Mai und endet im Oktober. Die oberen zwei Drittel der Pflanze, das blühende Kraut, lässt sich frisch verwenden oder schonend trocknen. Ein charakteristisches Merkmal für Andorn ist die leichte Behaarung. Zu beachten ist, dass man immer nur das pflücken sollte, was man sicher erkennt. Wächst der Andorn an einer viel befahrenen Straße oder einer Hundeauslauffläche, sollte man lieber die Finger davon lassen. Alternativ gibt es in Apotheken oder Reformhäusern fertige Teemischungen oder losen Tee. Bronchialtropfen aus Andornextrakt gibt es in Apotheken.

Zubereitung Andorntee

Andorntee lässt sich leicht aufbrühen. Dazu zwei Teelöffel des getrockneten oder frischen Krauts mit einem Viertel Liter kochendem Wasser übergießen. Anschließend abseihen. Die Ziehzeit beträgt drei bis fünf Minuten.

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